Sextester-Interview
Cool ist Mitbegründer des legendären Freiclub. Seine Freizeit verbringt er nur mit einer Sache: Cool ist ein Sextester – ein so genannter Freiclub-Kavalier. Ein interessanter Job, dachten wir, und Chefredakteur Alexander Iwanow führte folgendes Gespräch mit Cool.
Ein Freiclub-Kavalier, was ist das?
Kurz und knapp: Das ist ein Mann, der private Hobbyhuren oder gewerbliche Liebesdienerinnen ausfindig macht, besucht und ihre Leistung bewertet. Ein Sextester. Das Wort „Tester“ war uns allerdings zu abgedroschen. Zudem geht es hier um Menschen und nicht um irgendein Produkt. Kavalier klingt doch da viel netter, zudem ist es Synonym für das Niveau eines Freiclub-Mitglieds. Die Freiclub-Kavaliere stellen ihre „Entdeckungen“ allen Freiclub-Mitgliedern zur Verfügung.
Was macht der Freiclub eigentlich genau?
Sinn des Freiclubs ist es, die besten tabulosen Adressen zu finden, zu prüfen und seinen Mitgliedern zugänglich zu machen.
Das kann doch nicht alles sein…
Natürlich nicht, aber die Hauptsache. Der Freiclub hat sowohl zu den Damen als auch zu den Herren ein sehr gutes Verhältnis. So gibt es im Freiclub Informationen (und natürlich auch total geile Adressen), die sonst nirgendwo zu finden sind. Manche Frauen geben „FreiClub-Rabatte“ , es gibt Freiclub-Tabulosparties, bei denen mit die besten Frauen Deutschlands teilnehmen, ein Forum, viele Aktionen und Tipps und die „Miss-Fuck & Blow“ wird gewählt. Das ist die schönste, geilste und tabuloseste Frau des Jahres.
Und die wählen die Freiclub-Kavaliere?
Nein. Jeder kann mitmachen. Die Wahl ist offen. Und das Ergebnis bestätigt in der Regel unsere „Arbeit“.
Was hat ein Freiclub-Mitglied von seiner Mitgliedschaft?
Meinst Du diese Frage im Ernst? Er hat jede Menge geile Stunden mit Frauen, die er ohne den Freiclub nie kennen würde. Zudem kann er sich auf die Adressen im Freiclub nahezu blind verlassen. Hast Du nicht auch schon Dein Geld zum Fenster rausgeschmissen, weil Du bei einer Frau schlechten Service bekommen hast oder abgezockt wurdest?
Kein Kommentar.
Siehst Du, Alex. Genau das ist der springende Punkt. Der Freiclub ist so eine Art „Stiftung Warentest“. Du sparst bares Geld durch das Vermeiden von Flops.
Aber der Freiclub kostet doch auch Geld…
Nein – einen „Mit-Glied-Beitrag“ (lacht). Aber der ist, gemessen an dem, was man spart, lächerlich. Zudem poppst Du den durch Rabatte und andere Vorteile bei den Frauen wieder ruckizucki mehr als raus. Was nichts kostet ist nichts wert, hat mal ein Kavaliers-Kollege gesagt. Der Freiclub hat einen Webmaster fast rund um die Uhr im Einsatz, noch einen der die technische Seite betreut, einen eigenen Server und natürlich jede Menge Telefonkosten. Schau doch mal auf die ganzen Pay-Seiten. Was kriegst Du denn da tatsächlich geboten fürs Geld? Ein paar Bilder, ein paar Videos und einen Chat mit irgendeiner Hausfrau in Osteuropa, die Du niemals persönlich vors Rohr bekommst. Im Freiclub geht’s um reale Adressen. Die Frauen, die Du siehst, kannst Du auch knallen! Ohne Umwege.
Wie wird man Freiclub-Kavalier? Muss man da einen Dauer-Ständer haben oder was?
Na, das wärs doch! Scherz beiseite, jeder mit Spaß an der „Sache“ kann FC-Kavalier werden. Die Angaben werden geprüft und nach einem bestimmten Auswahlverfahren wird ein Kavalier in spe mit den notwendigen Informationen versorgt und aufgenommen. Voraussetzung: Er kennt die Szene in seinem Revier und hat gute Umgangsformen.
Kann da nicht das ein oder andere Girl „gepuscht“ werden?
Normalerweise nein. Die Kavaliere kennen sich und Objektivität ist das A und O. (Lacht) Über 60 Schwänze sorgen natürlich für eine bessere Meinung als nur einer. Allerdings hat es tatsächlich mal ein Betreiber eines Escort-Services geschafft, Freiclub-Kavalier zu werden. Nachdem er „seine“ erste Frau portraitiert hatte, hat noch keiner was gemerkt. Aber nach dem 2. oder 3. Bericht flog’s natürlich auf.
Und wie?
Weißt Du, im Lauf der Zeit entwickelt man eine gewisse Intuition, eine Art Feingefühl für alles was mit der Szene zusammenhängt. Leute wie Xtester, unser Webmaster Jochen oder auch ich riechen Fakes schon im Ansatz. Zudem haben wir auch unsere technischen Möglichkeiten, Einträge und Berichte zu checken. Die verrate ich natürlich nicht. Grundsätzlich wird im Freiclub jeder kleinste Eintag überprüft und erst nach Feststellung der Richtigkeit online gestellt.
Das klingt nach Arbeit…
Ist es auch. Unser Webmaster hat mehr als einen Fulltime-Job damit. Das Ergebnis sind eben 1a-Qualität und erstklassige Infos.
Wie sieht so ein „Kavaliersbesuch“ aus. Gehst Du da zu der Frau und sagst „Hallo, ich will Dich testen…“?
Quatsch, dann wäre das Ganze doch sinnlos. Ein Freiclub-Kavalier outet sich vorher nie. Wenn er nach der Nummer der Meinung ist, dass diese Frau empfehlenswert ist, fragt er sie, ob sie mit einem Portrait im Freiclub einverstanden ist. Dann erstellt er ein Portrait und bewertet sie nach Sternen. Für Aussehen, Charakter, Service, Ambiente und Preis-Leistung. Dazu kommen Fotos, Erlebnis-Berichte, Detail-Angaben und eine Service-Übersicht. So können sich die anderen ein genaues Bild von der Frau machen. Ein guter Kavalier bleibt zudem dran und „betreut“ die Frau gewissermaßen. Damit ihre Angaben auch aktuell bleiben. Neue Adresse, neue Fotos, Rabatte, Aktionen usw…
Und wenn die Frau damit nicht einverstanden ist?
Da müsste sie doch blöd sein! Das kommt aber so gut wie nie vor. JEDE Frau ist scharf darauf, im Freiclub zu stehen. Sie gehört damit zu den Besten im Land und bekommt einen deutlichen Kundenzuwachs.
Bleibt die Frau immer im Freiclub?
In der Regel bleibt die Frau eine Empfehlung, bis dass sie aufhört oder nicht mehr erreichbar ist. Das teilen uns die Frauen meist mit, aber unser dichtes Netz an Kavalieren sorgt für einen großen und schnellen Erfahrungsaustausch, sodass wir immer aktuell bleiben. Natürlich kommt es auch vor, dass eine aus dem Freiclub rausfliegt.
Was muss passieren, damit eine Frau ausgeschlossen wird? Gib mal ein Beispiel!
Nun, manche Frauen sind halt manchmal doof. Die sind super drauf, machen einen Top-Tabulos-Service und dann bekommen sie viele gute Freiclub-Kunden. Die ein oder andere lässt dann die Zügel schleifen und meint, das war’s. Das war’s dann allerdings tatsächlich.
Wie ist das zu verstehen?
Wenn sich schlechte Berichte häufen, checken die Kavaliere das. Entspricht sie tatsächlich nicht mehr den Freiclub-Anforderungen fliegt sie raus aus den Empfehlungen. Im Freiclub gibt’s inzwischen über 400 Portraits der besten tabulosen Frauen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Quote derer, die wir rausnehmen müssen, liegt bei unter 1 Prozent!
Cool, Du giltst als der „zweite Mann“ hinter Xtester. Wie viel Arbeit macht das?
Xtester ist der geistige Vater des FC. Er ist über 20 Jahre bei den Frauen unterwegs und kennt jede Adresse von Hamburg bis München. Die Freierswelt hat ihm viel zu verdanken. Mit seinen Tipps hat alles angefangen. Alleine ist das ja heute nicht mehr zu packen. Weder zeitlich noch finanziell. Wir sind alte Kumpels und teilen uns die Arbeit. Das beginnt schon bei der Auswahl der „zu testenden Adressen“.
Wie wählt Ihr die Testadressen aus? Die Zeitungen und das Internet sind doch voll mit Angeboten.
Davon kannst Du meiner Meinung nach mehr als drei Viertel vergessen. Nicht dass sie schlecht wären, aber sie sind halt einfach nicht super. Nicht so, dass wir sie im Freiclub erwähnen würden. Wir wollen nur die besten – die tabulosesten. Und die stehen auch nicht immer in den Anzeigen oder im Web.
Aber wie wählt ihr aus? Ihr könnt doch nicht alle testen!
Zum einen haben wir einen Riecher entwickelt, wie man die richtige Adresse aussucht. Wie man zwischen den Zeilen liest. Wie man schon am Telefon merkt, ob sich ein Besuch lohnt. Das haut zu 95 Prozent hin. Vorab-Selektierung ist wichtig. Und dann gibt es ja auch noch die „Selbsteinträge“ im Freiclub. Die sind fast so gut wie die Empfehlungen. Aber nur fast…
“Selbsteinträge“? Die sind nicht getestet?
Nicht falsch verstehen. Die Selbsteinträge sind ebenfalls vorselektiert. Die Idee des Freiclub hat sich auch bei den Damen rumgesprochen. Und nicht alle treten via Anzeige in Erscheinung. Aber sie sind der Meinung, dass sie unbedingt in den Freiclub gehören. Also geben wir ihnen die Möglichkeit, das zu tun. Allerdings haben sie keine Chance, sich darzustellen, wenn sie nicht einen Minimum-Standard an Service bieten. Das ist technisch gesichert. Und der Eintrag wird erstmal eingehend geprüft. Die Selbsteinträge werden meist schnell live getestet, und da ist sehr sehr oft ein echter Top-Tipp dabei.
Wie hoch ist die „Trefferquote“, dass eine getestete Frau im Freiclub landet?
Vor dem Besuch stehen die Chancen immer noch 50:50. Oft liegt es auch daran, wie man(n) sich bei der Frau aufführt. Ich persönlich behandle jede Frau wie eine Frau. Ich versuche, auch sie zu befriedigen. Meine Empfehlungsquote liegt extrem hoch. Ganz selten, dass ich mal von einer Adresse, die ich ausgesucht habe, enttäuscht werde. Heute Abend ist es wieder soweit.
Wer ist denn die Kandidatin?
Kannst Du schon bald im Freiclub lesen. Oder auch nicht (lacht).
Cool, was wünschst Du Dir für die Zukunft?
Zum ersten, dass die Frauen wieder auf ein normales Preisniveau kommen oder ihren Service den Preisen anpassen. Und natürlich weiterhin nur so gute Gäste wie mich (lacht).
Und für den Freiclub?
Also dem Xtester wünsche ich als erstes, dass er jeden Euro, den er in seinem Leben in die Frauen im wahrsten Sinne des Wortes „gesteckt“ hat, wieder rausholt. Er war immer fair und objektiv und hat so vielen Männern mit seinen Tipps schöne Stunden beschert, dass ich ihm nur das Beste wünsche. Aber er hat schon so viel Geld verpoppt, so alt kann er gar nicht werden, dass er einmal ins Plus kommt. Dem Freiclub wünsche ich, dass er auch weiterhin die Nummer 1 in der Szene bleibt, und hoffentlich bald auch in den Nischengebieten und „Servicewüsten“ so viele gute Empfehlungen hat wie sonst überall.
Cool, klasse Gespräch und echt interessant. Danke.
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