Archive for the 'Literatur' Category

Leseprobe: Die Risiken vom Straßenstrich

Sunday, April 26th, 2009

Huren und Nutten am Straßenstrich

Von Yvonne F., Autorin des Rotlicht-Ratgebers “Die übelsten Tricks im Bordell”, stammt diese Leseprobe über die Risiken am Straßenstrich:

“Das allgemeine Risiko am Straßenstrich ist enorm, denn das kann dir alles passieren:

- Eine Frau, die du auf offener Straße ansprichst, ist keine Hure und zeigt dich wegen Belästigung an

- Du studierst die Frauen am Straßenrand und konzentrierst dich nicht mehr auf die anderen Autos. Krach!

- Du gehst in einem Sperrbezirk auf Hurensuche und die Polizei greift durch. Das Ergebnis: Ein amtliches Schreiben an deine Privatadresse

- Die Preise sind auch nicht viel günstiger als im Bordell. Aber da du schon mal da bist…

- Die Frau ist ein Mann. Wenn „sie“ dir im Auto nur einen bläst, merkst du das vielleicht gar nicht

- Die Frau ist drogenabhängig oder sie hat eine ansteckende Krankheit

- Die Frau ist obdachlos und hat seit Tagen nicht mehr geduscht

- Die Freunde der Frau beobachten dich aus einem Versteck oder geparkten Wagen

- Wenn du eine Frau im Wohnwagen besuchst, bleibt dein Auto unbeaufsichtigt

- Die Frau bzw. ihre Freunde merken sich deine Autonummer

- Die Frau versucht, aus deinem Auto etwas zu stehlen

- Die Frau vergisst im Auto sämtliche Abmachungen

- Die Frau lässt den gebrauchten Pariser in deinem Auto zurück

- Die Frau ist stark parfümiert und ihr Duft bleibt tagelang im Auto.”

Natürlich folgen auch Ratschläge, wie man sich am Straßenstrich richtig verhält.

Kostenlose Infos über den Rotlicht-Ratgeber, hier klicken!

Buchbesprechung: Das Doppelleben einer Hure

Friday, January 9th, 2009

Biographie einer Hure “Es hat mir nicht geschadet, und ich habe es nie bereut. Geldsorgen kannte ich ab diesem Zeitpunkt nicht mehr.”

Die ehemalige Kunststudentin Alexandra ist stets knapp bei Kasse. Als ihr Freund noch abhaut, wird’s wirklich eng. Also verdient sie als Hure etwas dazu, immer im Konflikt mit ihrer bürgerlichen Existenz.

So verlaufen die folgenden Jahre: Sie schließt ihr Studium ab, lernt privat mehrere Männer kennen, hat immer genug Geld - aber auch Zweifel, ob ihr Doppelleben zu verantworten ist.

Diese Autobiographie einer Hure beschreibt auch die Arbeit in einer Bar und im FKK-Club - die Berichte enthalten viele realistische und anschauliche Details. Unsere Empfehlung: Kaufen.

Alexandra Aden: “Und nach der Vorlesung ins Bordell”, Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2008, ca. 280 Seiten, Taschenbuch, ISBN 978-3-89602-857-0, Preis 9,90 Euro

Ein neuer Ratgeber: “Die übelsten Tricks der Huren”

Friday, September 26th, 2008

Ein Ratgeber für Bordellbesuche

So ein Buch gab’s noch nie: “Die übelsten Tricks der Huren” beschreibt miese Machenschaften im Milieu, die den Gast viel Geld kosten.

Wer die Tipps des Ratgebers beherzigt, kann damit aber manchen Reinfall vermeiden. Und das kommt billiger als der Kaufpreis, verspricht der Verleger.

So schön lebt es sich auf dem Strich

Friday, March 28th, 2008

Leben einer Hure in Berlin, Prostituierte schreibt Autobiographie Im April erscheint die Autobiographie “Freudenmädchen Sophie” von “Sophie Berlin”. Der Verlag schickte uns ein Test-Exemplar - und die Redaktion staunte.

Unsere Jungs haben schon einiges kennen gelernt, doch diese Sichtweise über Sexarbeit und Prostitution hatte noch keine… Eine Besprechung folgt.

Privat eine Hure treffen, wie geht das?

Thursday, October 4th, 2007

Die Geheimnisse im Rotlicht-Milieu

Ein ganz heikles Thema, so ein privates Treffen mit einer Hure. Die einen möchten’s gerne probieren, die anderen raten dringend ab.

Was alles passieren kann und welche 2 Fragen du ihr unbedingt stellen musst, steht in dem Rotlicht-Ratgeber “Die geheimen Tricks der Luden” von Chefredakteur Alexander Iwanow.

Übrigens: Das eBook kostet nur noch 20 Euro. Kostenlose Infos hier!

Preissenkung! “Die Geheimtricks der Luden” nur noch 20 Euro

Saturday, September 29th, 2007

Nur für kurze Zeit! Der Preis des eBooks “Die geheimen Tricks der Luden” von Chefredakteur Alexander Iwanow wurde soeben auf 20 Euro gesenkt. Alle weitere Infos kostenlos HIER!

Die Geheimnisse im Rotlicht-Milieu

So leitest du ein Bordell

Sunday, September 16th, 2007

Nutten im Bordell oder Puff poppen - Die Tricks der Zuhälter

Alexander Iwanow, Autor des Ratgebers “Die geheimen Tricks der Luden”, hat sein eBook soeben deutlich erweitert. Die neuen Themen:

So wirst du Bordell-Manager: Frauen anheuern und der Umgang mit den Behörden. Den Tagesablauf organisieren - und wie man diplomatisch gegen Störenfriede vorgeht.

Karriere: “Dein erster Job im Rotlicht-Milieu”. Du wirst staunen, wen du alles kennen lernst: Den Laufhaus-Manager, die Domina und die Teams der Terminläden. Frage: Wie kommt man an diesen Job? Antwort: Leichter, als du gedacht hast.

Weitere Infos hier!

Der eine kann’s, der andere nicht

Thursday, May 31st, 2007

Hure oder Nutte im Puff oder Bordell

Bücher übers Milieu sind nicht selten, die guten aber schon. Im LustHaus, dem großen deutschen Huren-Forum, bespricht ein anonymes Mitglied ein neues Werk, das besonders missglückt sein muss:

“Über Huren schreiben, ohne je mit einer gefickt zu haben: Dieses Kunststück bringt der Autor Thomas Brussig fertig. Da redet ein Blinder über Farben. Tatsächlich hat dieser Kerl keine einzige Hure je gefickt. Versichert er glaubhaft. Denn diesem harmlosen ahnungslosen Typen nehme ich das ab. Entsprechend ist auch dieses Buch. Ein Eunuch hätte es nicht besser schreiben können.

Fick-Adressen ohne Risiko
Anmerkung: Dass sich die Sextester des Freiclub durch ganz Deutschland poppen und nur die besten Tipps veröffentlichen, sei hier am Rande erwähnt. Reinklicken?

Dass er tatsächlich keine Hure gefickt hat, aber dennoch über Huren schreibt, erfährt der geneigte Leser erst sehr spät im Buch – wenn er es bis dahin nicht eh schon in die Ecke gefeuert hat. Es ist zum Heulen, was dieser Mann an Ignoranz und Verklemmtheit und Besserwisserei über Huren, Freier und Paysex ablieferte.

Hier ist ein schmieriger überforderter Voyeur zugange, der ständig Abzocke befürchtet. Dieser Typ sollte schleunigst heim zu Muttchen, der er ja versprochen hatte, es nie „zum Äußersten“ kommen zu lassen. Ab in die Mülltonne mit diesem Buch!”

Thomas Brussig: “Berliner Orgie”, Reportage-Roman, Piper-Verlag München 2007, 208 S., EUR 16.90

Die Tricks der Luden und Zuhälter

Gut, dass wir verglichen haben, denn dieses Buch kommt voll aus der Szene: Das Sachbuch “Die geheimen Tricks der Luden” von Alexander Iwanow bringt eine Dokumentation des Rotlicht-Milieus in Deutschland - und die Schlussfolgerungen für normale Männer im ganz normalen Leben. Mit einem Klick erfährst du mehr über dieses eBook.

Lese-Tipp: So wirst du der King!

Saturday, April 14th, 2007

Tricks der Luden und Zuhälter

Der Sommer ist so gut wie da, und nun musst du beweisen, was du “auf freier Wildbahn” alles drauf hast. Mit dem Fachbuch “Die geheimen Tricks der Luden” von Alexander Iwanow kommst du bestimmt weiter. Und du erhältst eine exklusive Dokumentation über das Rotlicht-Milieu in Deutschland.

Die Tricks der Luden und Zuhälter

Friday, March 23rd, 2007

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So also läuft’s in Wien

Sunday, January 28th, 2007

Offiziell ist Prostitution verboten, doch das Escort-Gewerbe floriert. Fünf Monate lang lässt sich Autor Martin Auer von einer Agentur als Chauffeur anheuern, fährt die Damen durch Wien und schreibt ein Buch darüber.


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Und HIER findest du Deutschlands beste Escort-Ladies, Callgirls und Clubs. Einige davon geben sogar Rabatt!

Eigentlich passiert immer nur das Gleiche: Anfahrt zum “Stich”, warten, danach einige Kommentare über den Freier und gut. Daneben erfährt der Leser, wie eine Escort-Agentur organisiert wird und in welcher Lebenslage die Mädchen stecken. Auer beschreibt die meisten als kindische und hilflose Teenager, ganz ohne Plan und nur auf etwas Geld aus, um in Osteuropa eine bürgerliche Existenz aufzubauen. Erschreckend aber, wie naiv und leichtsinnig die meisten von ihnen Alles-Ohne-Praktiken anbieten.

Doch dann wundert sich der Autor: Die Kollegen und Chefs der Agentur sind keine Verbrechertypen, sondern biedere Zeitgenossen, die nur ihren Job machen. Konflikte werden nicht mit Unterwelt-Methoden ausgetragen, sondern ganz zivil, und die wahren Zuhälter kriegt man nie zu sehen, da sie zuhause auf ihre Mädels warten, um ihnen die Hälfte der Einkünfte abzunehmen. Im Wiener Slang bezeichnet man diese Luden auch als “Fisch”, die in Auers Buch oft eine Frau sind.

Auer beschreibt, wie mehrere “Mädchen” (so heißen alle Mitarbeiterinnen der Agentur, auch die über 50) ins Geschäft kommen und sich wieder ausklinken. Erstaunlich, wie sich die Lebensläufe gleichen: Kaum eines der Mädchen wurde gegen ihren Willen verschleppt oder getäuscht, die meisten reisen wegen des schnellen Geldes in den Westen. Sobald genug Geld verdient ist, setzen sie sich in einen Zug nach Warschau oder Sofia, und keiner vermisst sie.

Das Buch hat weder einen Spannungsbogen noch einen dramaturgischen Höhepunkt. Es besteht fast nur aus den Gesprächen zwischen Chauffeur und seinen Damen. Was man da herauslesen möchte, bleibt jedem selbst überlassen: Die Monotonie des Hurenlebens, die Fixierung auf Geld, Hoffnung auf ein besseres Leben oder die Verachtung der Freier.

Für “Piefkes”, wie man die Deutschen in Wien gern bezeichnet, ist die Lektüre nicht immer einfach. Viele Dialoge leben von den Eigenheiten des “Wiener Schmäh” und sind daher in gnadenlosem Dialekt geschrieben.

Martin Auer: “Hurentaxi. Aus dem Leben der Callgirls.” LIT Verlag, Wien. ISBN-10: 382589939X, ISBN-13: 978-3825899394. 312 Seiten, broschiert. 24,90 Euro 

Ein Leben nach der Prostitution

Saturday, January 20th, 2007

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Foto: Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag

Das Buch “Männer-Roulette” von Lisa Moos ist die Fortsetzung des Bestsellers »Das erste Mal und immer wieder«, der sich innerhalb von sechs Monaten mehr als 75.000 Mal verkaufte. Und darum geht’s: Lisa M. ist aus der Prostitution ausgestiegen und lebt auf Mallorca. Dort möchte sie ein bürgerliches Leben aufbauen.

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Mit einem Klick geht’s hier zu einem anderen Buch, das die Hintergründe des Rotlicht-Milieus genau beschreibt: “Die geheimen Tricks der Luden” von Alexander Iwanow.

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Doch leicht fällt ihr das nicht. Jobs, Wohnungen und Männer kommen und gehen, und manchmal verbessert sich Lisa, manchmal aber geht’s auch bergab. Das Lesen wird selten langweilig. Man staunt, was Lisa beim Poppen zu einem Spanier sagt, der kein Deutsch versteht. Oder wie sie im “Oberbayern” in Arenal einen Mann aufreißt…

Insgesamt häuft sich bei Lisa M. ein beträchtlicher Männer-Verbrauch an. Einige davon sind Volltreffer, die anderen Nieten, so wie beim Roulette eben, das dem Buch zu seinem Titel verhalf. Ganz nebenbei lernt der Leser auch die deutsche Residenten-Szene auf Mallorca kennen: Man ist Film-Koordinator oder Multimedia-Unternehmer, und natürlich hat man gerade ein ganz, ganz großes Projekt am laufen. Aber dann fehlt das Kleingeld, um den Kaffee zu zahlen. In dem Buch “Männer-Roulette” wimmelt es von solchen Typen, das sich nicht nur deswegen wie ein echter “Pageturner” liest.

Lisa Moos: “Männer-Roulette”. Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin. ISBN 978-3-89602-689-7, 280 Seiten, Broschur, 12,90 Euro